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Schüblig-Ziischtig – die währschafte Tradition.

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Der Schüblig-Ziischtig ist eine alte Tradition, welche im Zürcher Oberland immer noch zelebriert wird.

Wieso wird der «Schüblig-Ziischtig» gefeiert?

Während der Fastenzeit wurde kein Fleisch gegessen, weshalb die Bevölkerung am Schüblig-Ziischtig das Rauchhäuschen leerte und die letzte Fleischmahlzeit vor Ostern genoss. Der Brauch wurde in weiten Teilen der Schweiz gefeiert, jedoch hat er fast nur im Zürcher Oberland überlebt. Bis in die 80er Jahre hatten die Schulkinder im Zürcher Oberland an diesem speziellen Dienstag frei und zogen verkleidet durch die Strassen. In vielen Gastwirtschaften wurde das Tanzbein geschwungen. Der Schüblig-Ziischtig wird jeweils am Dienstag vor dem Aschermittwoch gefeiert und fällt dieses Jahr auf den 25. Februar 2020.

Besonderheiten und Zubereitung

Es gibt für den Schüblig-Ziischtig spezielle Schübligsorten. Ausgehend von der Grundzusammensetzung werden weitere Zutaten beigegeben. Der Bassersdorfer Schüblig beispielsweise ist ein schwarz geräucherter Schüblig oder der Hallauer Schüblig hat Kümmel und Schinken als Zugaben. In der Metzgerei werden die Zutaten Kuhfleisch, Schwarte und Eis durch den Fleischwolf gedreht und gemischt. Anschliessend wird das Brät in Schweinedärme unterschiedlicher Dicke abgefüllt. Die Schüblige werden geräuchert und anschliessend gekocht. Die Fasnachtsschüblige werden als «grüne Würste» ungeräuchert und ungekocht verkauft und bleiben deshalb weiss.

In der eigenen Küche oder im Restaurant werden die Schüblige im 70 – 75° C heissen Wasser nochmals während 20 – 25 Minuten gesotten. Als Beilage wird traditionellerweise Kartoffelsalat gegessen. 

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Am Dienstag vor dem FasnachtsmontagAm Dienstag nach OsternAm Dienstag vor dem Aschermittwoch


Sie sind ungeräuchert und ungekochtSie sind vegetarischSie sind mit Kräutern verfeinert


20 – 25 MinutenMehrere StundenFünf Minuten


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